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Hamburg, 6 Januar 2015 - Das Handelsblatt-Ranking ist das am stärksten beachtete Forschungs-Ranking für die Betriebswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Im aktuellen Ranking vom Dezember 2014 belegen die Betriebswirte der Universität Hamburg in Deutschland Platz 2 hinter der TU München. Werden die Fakultäten in der Schweiz und Österreich mit einbezogen, erreichen die Hamburger Forscher Platz 6. Damit verbessern sie sich im Vergleich zu 2012 sowohl deutschlandweit als auch im Gesamt-Ranking um jeweils drei Positionen und setzen den Aufwärtstrend der letzten 10 Jahre eindrucksvoll fort.

Die Universität Hamburg gehört in der Betriebswirtschaft zu den ersten Adressen in Deutschland. Ermöglicht wurde dieser Erfolg nicht zuletzt durch eine klare strategische Forschungsorientierung mit der Einrichtung von drei Forschungsclustern: Gesundheitsökonomie, Logistik & digitale Dienste sowie Marketing & Kommunikation (www.bwl.uni-hamburg.de/forschung.html). Das hervorragende Ergebnis unterstreicht die zentrale Bedeutung der betriebswirtschaftlichen Forschung sowohl für die Universität als auch für die Wirtschaft der Hansestadt Hamburg.

An der Fakultät für Betriebswirtschaft studieren ca. 2.600 Studierende. Jährlich bewerben sich mehr als 5.000 Personen auf 330 Studienplätze im Bachelorstudiengang und mehr als 1.750 auf 185 Studienplätze im Masterstudiengang Betriebswirtschaft.

Für Rückfragen:

Prof. Dr. Karen Gedenk
Universität Hamburg
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre (HBS Hamburg Business School)
Tel.: 040 42838-3748
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: www.bwl.uni-hamburg.de/mp

(Quelle: http://www.uni-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/2015/pm1.html)

 

Düsseldorf, 8. Januar 2014  – Der Alzheimer-Forscher Prof. Dr. Clemens Steegborn von der Universität Bayreuth wird bis 2016 mit 77.800 Euro von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) gefördert. Damit stockt die AFI ihren Forschungsetat für Projekte der aktuellen Förderungsrunde auf insgesamt 542.020 Euro auf. Bereits im Dezember 2014 hatte die AFI die Finanzierung von sieben Alzheimer-Forschungsprojekten an den Universitätsstandorten Bonn, Frankfurt, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Münster und Tübingen  bekannt gegeben.

Clemens Steegborn untersucht in diesem Grundlagenforschungsprojekt die Rolle des Enzyms Sirtuin 2 bei der Alzheimer-Krankheit. Das Enzym steuert Nervenzellfunktionen und ist daher ein aussichtsreiches Zielmolekül für die Alzheimer-Therapie. Wird Sirtuin 2 durch einen Wirkstoff in seiner Funktion gehemmt, zeigen sich nervenzellschützende Effekte. Zudem können mit Alzheimer in Verbindung stehende Wahrnehmungsstörungen abgeschwächt werden.

Im Rahmen seiner Forschung will Clemens Steegborn jetzt verbesserte Sirtuin 2-Hemmstoffe entwickeln. „Diese Sirtuin 2-Hemmstoffe werden zu den Untersuchungen zu molekularen Grundlagen der Alzheimer-Krankheit beitragen und Leitstrukturen für die Entwicklung Sirtuin 2-gerichteter Therapien darstellen“, sagt Clemens Steegborn.

Die AFI ist der größte private Förderer öffentlicher Alzheimer-Forschung in Deutschland. Seit ihrer Gründung 1995 hat die AFI insgesamt 156 Wissenschaftler mit über 7 Millionen Euro unterstützt. Die förderungswürdigen Projekte wurden vom Wissenschaftlichen Beirat der AFI unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Walter E. Müller, Goethe-Universität Frankfurt, zusammen mit den Beiräten der Schwesterorganisationen in den Niederlanden und Frankreich ausgewählt.

Alle Forschungsprojekte im Überblick

Detaillierter Überblick über das Projekt von Prof. Dr. Clemens Steegborn

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 156 Wissenschaftler mit über 7 Millionen Euro unterstützen und 700.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.

Pressekontakt

Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)
Dr. Christian Leibinnes
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211-86 20 66-27
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.alzheimer-forschung.de/presse

(Quelle: http://www.alzheimer-forschung.de/presse/pressemitteilungen.htm?showid=4570)

 

Montag, 15 Dezember 2014 22:55

Neues Gesicht der Erde

Rüdiger Glaser ergründet, wie der globale Wandel Kultur und Natur verändert und präsentiert mögliche Zukunftsszenarien

Freiburg, 15.12.2014 -Rasante Bevölkerungsentwicklung, Industrialisierung, Klimawandel, Konsumzwang, Veränderung der Stoffkreisläufe: In seinem neuen Buch zeigt der Freiburger Geographieprofessor Rüdiger Glaser die unterschiedlichen Aspekte des globalen Wandels auf, den er als den bis dato tiefgreifendsten Transformationsprozess bezeichnet: „Der globale Wandel wurde vom Menschen ausgelöst und koppelt in einem noch nicht abschätzbaren Maße auf ihn und das Erdsystem rück.“ Für den Forscher lautet die zentrale Frage, inwieweit der Mensch das System Erde derart überstrapaziert, dass er die eigene Existenzgrundlage gefährdet, die auf sauberer Luft und Trinkwasser, fruchtbarem Boden, einer vielfaltigen Pflanzen- und Tierwelt, gesunder und ausreichender Nahrung, nachhaltiger Energieversorgung und Rohstoffsicherung basiert.

Anhand von vielen Karten und Bildern illustriert der Geograph die räumlichen Muster des globalen Wandels und verdeutlicht die drastischen Gegensätze zwischen Verursachern und Betroffenen, den Gewinnern und Verlierern des Prozesses. Obwohl der Mensch mittlerweile für sich selbst das größte Daseinsrisiko darstellt, will Glaser die apokalyptischen Pferde nicht neu satteln. Stattdessen bietet er einige Denkansätze und Lösungen – im Mittelpunkt stehen für ihn eine neue Wahrnehmung und Verantwortung im Denken und Handeln. „Es ist wichtig zu verstehen, dass Veränderung, Wandel und Dynamik schon immer ein elementarer Bestandteil des evolutionären Prozesses im Erdsystem waren – auch ohne den Menschen.“
Glaser zeigt auf, wo die zukünftigen Problemregionen liegen werden und präsentiert mögliche Zukunftsszenarien, etwa ein „Europa der Cluster“, bei dem die Bedürfnisse einer überalternden Gesellschaft in einer vernetzten Landnutzung zusammengeführt werden, oder ein „Europa der Kohäsion“, bei dem Umweltkatastrophen zu starken, zentralisierten Reaktionen seitens der Politik führen. Diese Szenarien basieren auf umfassenden Indikatoren wie der Bevölkerungsentwicklung, dem Klimawandel und dem Wasserverbrauch. „Als Lösung kann nur ein globales Ausgleichssystem geschaffen werden, in dem die Gemeinschaftsgüter oder Ökosystemleistungen unserer Erde, die uns allen zur Verfügung stehen, nachhaltig geregelt werden“, folgert der Forscher. Dies könne beispielsweise über ein Abgabesystem oder Nutzungsentgelte für diese Allmende erfolgen. „Die eigenommenen Mittel müssen eingesetzt werden, um einen Ausgleich zwischen Verursachern und Betroffenen sowie den Begünstigten und den Benachteiligten zu schaffen.“

Glaser, Rüdiger: Global Change. Das neue Gesicht der Erde. Darmstadt 2014. ISBN 978-3-86312-360-4

 

Kontakt:
Prof. Dr. Rüdiger Glaser
Geographie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-3527
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Quelle: https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2014/pm.2014-12-15.138)

Montag, 15 Dezember 2014 22:50

Evolutionäre Erfolgsstrategie der Pflanzen

Nr. 309/2014 - 15.12.2014


Göttinger Wissenschaftler untersuchen asexuelle Fortpflanzung beim Hahnenfuß

(pug) Die Kreuzung von zwei sexuellen Pflanzenarten kann spontan dazu führen, dass sich die Hybride auf asexuelle Weise fortpflanzt. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen am Beispiel verschiedener Hahnenfuß-Arten herausgefunden. Durch experimentelle Kreuzungen, mikroskopische Untersuchungen und Genommessungen konnten die Forscher zeigen, dass schon in der ersten Generation von hybriden Pflanzen eine spontane Änderung des Reproduktionsmodus einsetzen kann. In einem Folgeprojekt wollen sie untersuchen, ob dies auch auf die zweite Generation zutrifft.

„Der spontane Wechsel zu asexueller Fortpflanzung ist vermutlich ein Ausweg aus der Sterilität, die bei hybriden Pflanzen häufig auftritt“, erklärt Prof. Dr. Elvira Hörandl, Leiterin der Abteilung Systematische Botanik an der Universität Göttingen. Die Forscher entdeckten bei den untersuchten Pflanzen Defekte bei der Bildung der Geschlechtszellen, wie sie bei Kreuzungen von Arten mit verschiedenen Chromosomensätzen häufig vorkommen. Mit Hilfe der asexuellen Samenbildung kann die Pflanze diese Probleme umgehen und sich trotzdem erfolgreich fortpflanzen.

Allerdings gibt die Pflanze die sexuelle Fortpflanzung nicht völlig auf. Asexuelle Fortpflanzung galt bislang als evolutionäre Sackgasse, weil der Verlust von genetischer Variation und Anpassungsfähigkeit zu einem frühzeitigen Aussterben der Linien führen kann. Eine weitere aktuelle Untersuchung revidiert dieses Bild jedoch: Durch eine Bestandsaufnahme der Literatur für alle Gattungen der Blütenpflanzen konnten die Wissenschaftler zeigen, dass das Phänomen der asexuellen Samenbildung vor allem in großen, artenreichen und geografisch weit verbreiteten Pflanzenfamilien auftritt. Demnach scheint es paradoxerweise einen Zusammenhang zwischen asexueller Fortpflanzung und Biodiversität zu geben. Die Daten sind im Internet unter www.apomixis.uni-goettingen.de zu finden.

„Asexuelle Fortpflanzung ist also kein starres System, wie man früher vermutet hat, sondern möglicherweise eine flexible Strategie der Evolution“, so Prof. Hörandl. „Mit ‚ein bisschen Sex‘ bleiben offenbar die genetischen Kontrollmechanismen für die sexuelle Fortpflanzung soweit intakt, dass asexuelle Pflanzen die Möglichkeit haben, wieder zu sexueller Fortpflanzung zurückzukehren. Damit könnten die vielen neuen Entwicklungslinien, die durch Hybridbildung entstehen, eine Chance bekommen, längerfristig neue Lebensräume zu erobern und sich zu etablieren.“

Originalveröffentlichungen (open access):
Diego Hojsgaard et al. Emergence of apospory and bypass of meiosis via apomixis after sexual hybridisation and polyploidisation. New Phytologist 2014. Doi: 10.1111/nph.12954.
Diego Hojsgaard et al. Taxonomy and Biogeography of Apomixis in Angiosperms and Associated Biodiversity Characteristics. Critical Review in Plant Sciences 2014. Doi: 10.1080/07352689.2014.898488.


Kontaktadressen:
Dr. Diego Hojsgaard
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Biologie und Psychologie
Albrecht-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften
Abteilung Systematische Botanik
Untere Karspüle 2, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-5731
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.uni-goettingen.de/de/staff/185774.html

Prof. Dr. Elvira Hörandl
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Biologie und Psychologie
Albrecht-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften
Abteilung Systematische Botanik
Untere Karspüle 2, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-7843
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.uni-goettingen.de/de/153591.html

(Quelle: http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20cid=5019)

Freitag, 12 Dezember 2014 22:47

INDI schützt Kraftwerke vor Hackerangriffen

Nr. 308/2014 - 12.12.2014


Universität Göttingen koordiniert Verbundprojekt – 1,6 Millionen Euro Förderung durch das BMBF

(pug) Krankenhaus, Straßenbahn, Industrie: Unser Alltag ist vollständig abhängig von einer funktionierenden Stromversorgung. Das macht Kraftwerke zu einem lohnenden Ziel für Cyberangriffe. Denn gesteuert wird der Weg vom Kraftwerk zur Steckdose mithilfe von vernetzter Informationstechnik. Um diese sensiblen Systeme besser zu schützen, entwickelt das Institut für Informatik der Universität Göttingen jetzt eine neuartige Technologie zur Erkennung und Eindämmung von Cyberangriffen. Das Projekt „Intelligente Intrusion-Detection-Systeme für Industrienetze (INDI)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,6 Millionen Euro gefördert. Partner in dem von der Universität Göttingen koordinierten Verbundprojekt sind die Vattenfall Europe Generation AG, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg sowie die Genua mbH aus Kirchheim.

Die neue Technologie zur Abwehr von Hackerangriffen basiert auf dem Konzept der Anomalieerkennung. Dabei analysiert ein Computerprogramm den Netzverkehr innerhalb eines Kraftwerks mit Hilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens. Anhand dieser Analyse können die Wissenschaftler Modelle für die normale Kommunikation im Industrienetzwerk berechnen. Auffälligkeiten und Abweichungen von diesen Modellen können dann im Kraftwerk automatisch identifiziert und so mögliche Cyberangriffe aufgespürt werden.

„Wir erforschen völlig neuartige Sicherheitssysteme, die sich selbstständig an die unterschiedlichen Gegebenheiten von Industrieanlagen anpassen und so zugleich eine spezifische Analyse sowie eine breite Nutzung in IT-Netzen in der Strom-, Wasser- und Gasversorgung ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Konrad Rieck vom Göttinger Institut für Informatik, der das Projekt leitet. „Das INDI-Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Abwehr von modernen Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen und zum Schutz der energetischen Grundversorgung der Bevölkerung.“ Informationen zum Projekt sind unter
www.indi-project.org zu finden.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Konrad Rieck
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Mathematik und Informatik
Institut für Informatik
Goldschmidtstraße 7, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-172000, Fax (0551) 39-14403
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://user.informatik.uni-goettingen.de/~krieck/

(Quelle: http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20cid=5018)

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Start: 29.12.2012

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